Samstag, 17. Mai 2014

Lange habe ich heimlich die riesigen Zitronen der Nachbarin bewundert. Jetzt hat sie mir einen ganzen Sack davon geschenkt!





Also - ich will auf keinen Fall Katholiken beleidigen, auch nicht meine polnischen Freunde. Und schon gar nicht polnischen Katholiken! Aber immer, wenn ich Schafe mit so einem Gesicht sehe, habe ich nur eine Assoziation - die schwarze Madonna von Tschenstochau!





Von Piloten und Bomben:

In Kalamata befindet sich ein Militärflughafen, von dem aus Jung-Piloten mit kleinen Doppeldeckern fliegen lernen. Über die lästigen Geräusche habe ich bereits früher berichtet. Allerdings werden diese aus Geldmangel immer seltener. Zwischendurch drehen auch richtig schnelle Jets ihre Runden, und kürzlich ging es rund her - Bombenstimmung sozusagen. Ich wohne jetzt nahe der Insel, die militärisches Sperrgebiet ist. Auf diese wurde früher gerne geschossen, aber auch hier hat der Geldmangel zu einer Beruhigung geführt. Nur kürzlich haben sie eine Woche lang Bombenabwerfen geübt. Ein dumpfer Knall und eine Erschütterung - einmal hat das Garagentor nur so gewackelt - und nun weiß auch ich, die in Frieden aufgewachsen ist, wie sich der Krieg anhört und anfühlt. Nicht ganz natürlich, aber mir reicht schon diese Variante!




Pfefferbaum:

Eigentlich bin ich ja jetzt reich - wenn die Auskunft diverser Gärtner hier stimmt. Sie sind beeindruckt vom Baum in meinem neuen Garten -irgendeine Art von Schinus (Pfefferbaum) soll er sein. Und angeblich zwischen 50 und 150 Jahre alt (so genau nimmt man das nicht, in diesem Land ist vieles Zeugs ja Jahrtausende alt). Und angeblich € 150.000 wert. Von denen ich aber nichts habe, weil ich den großen Baum ja nicht ausgraben kann, denn dann wäre er kaputt. Somit bin ich nur theoretisch reich - an Geld. An Freude sowieso, denn ich habe mir schon eine gemütliche Hängematte an ihm aufgehängt, wo ich die Seele baumeln lassen kann. Das ist der wahre Reichtum!





Zwei Tage lang wehte der Sandsturm aus Richtung Libyen übers Land und schaffte ein seltsames Licht. So weit mußte der Sand nicht fliegen, immerhin liegen wir hier auf der Höhe von Tunis. Aber solche Geschenke könnten sie sich ruhig behalten, das Putzen danach ist echt mühsam!




Nach mühsamen Wochen des Freilegens diverser Gartenbeete von den diversen Unkräutern wurde ich schlussendlich mit einer Blütenpracht belohnt (und mit Kreuzweh!).







Boote einmal anders. Auf Stelzen harren sie ihres Einsatzes im Wasser.




Viele Wörter im Deutschen kommen ja aus dem Griechischen - "spartanisch" zum Beispiel. Damit dieser Wortschatz nicht verloren geht, bemüht man sich, auch vieles in diesem Zustand zu halten, wie auf dieser Toilette hier.





Hochwürden verlassen das Dorffest.




Burg von Methoni:

Die Burg von Methoni ist die größte auf dem Peloponnes und wurde über die Jahrhunderte von den verschiedenen Herrschern gehalten - Venezianern und Osmanen hauptsächlich. Griechen wurden hier auf dem Markt als Sklaven verkauft.
Neben den Restaurierungsarbeiten, die erahnen lassen, wie die Burg einmal ausgesehen hat, ist auch die Vielzahl an Blumen, die auf dem Areal wachsen, beeindruckend. Vom nahegelegenen Sandstrand kann man das mächtige Bauwerk auf sich wirken lassen.
Der Eintritt ist wunderbarerweise gratis, aber außerhalb der Hochsaison ist nur bis 15 Uhr geöffnet. Dafür aber angeblich ab 8 Uhr. Das muß ich doch glatt einmal überprüfen!
















1 Kommentar:

  1. Das Warten hast sich gelohnt - tolle Bilder! Ihr habt sicher ein kleines Paradies gefunden.
    Vielen Dank!
    Endrick

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