Internet-Kabel:
Habt Ihr Euch eigentlich schon einmal gefragt, wie und wo die Internet-Kabel verlegt sind, die wir ja täglich brauchen? Hier ist es ganz einfach! Ein zweiter Internet-Anbieter kommt auf den Markt, dann soll es bessere Preise geben. Wie verlegt man diese Leitung wohl? Man fräst entlang der Hauptstraße eine 20 cm tiefe Rinne in die Fahrbahn, legt das Kabel hinein und asphaltiert den Spalt wieder zu. Daß dabei die irgendwie eh schon lädierte Fahrbahn weiter zerstört wird, ist egal. Aus unerfindlichen Gründen verläuft die schmale Asphaltspur auch immer wieder ins Bankett und taucht erst nach einiger Zeit wieder in der Fahrbahn auf. Vielleicht ist der Fahrer des Fräsgeräts kurz eingenickt und hat außerhalb der Straße weitergemacht? Das sind und bleiben die großen Geheimnisse Griechenlands!
Hilfe, mein Computer ist verwanzt!
Die Russen sind da!
In Pylos fand bekanntlich die letzte Schlacht zur Befreiung der Griechen von den Türken statt. Das wird jedes Jahr gefeiert. Dazu werden die Alliierten der Griechen eingeladen, die mit Marine-Schiffen in den Hafen von Pylos einfahren. Das habe ich leider irgendwie versäumt. Angeblich soll es dann immer russisches Ballett geben, und alle alliierten Truppen marschieren. Am beeindruckendsten marschieren - so wurde mir von einigen Damen erzählt - die Russen. Hoch das Bein und ordentlich im Gleichschritt! Die Griechen im Vergleich sollen eher eine müde Nummer sein, wo die Choreographie nicht so 100%ig hinhaut (sorry an die Griechen, die das lesen - so wurde es mir erzählt).
Die Russen sind noch ein bißchen länger dageblieben, und so konnte ich sie noch sehen, beim geordneten Abzug von den Einkäufen im Ort, kommandiert vom Herrn in Shorts und Flip-Flops. Und dann sind auch sie wieder abgedampft bis zum nächsten Jahr.
Reger Verkehr bei unserem Eingang
Man läßt sich wieder ins Luxushotel einfliegen
Achtfacher Nachwuchs!
Als nicht erfahrene Hundeneulinge ist es uns nach einiger Zeit gedämmert, daß unsere Franzi trächtig war. Eigentlich wollten wir sie ja sterilisieren lassen, aber dafür war es schon zu spät. Ihr schlanker Körper wurde zuerst wie eine dicke Wurst und dann wie eine riesige Kugel. Mir schwante schon, daß es viele werden würden. Und endlich - nach langem Warten - war es so weit. Acht Würmer - allerdings ziemlich große - waren über Nacht da. Sechs schwarze und zwei helle. Unermüdlich saugen sie an Franzis Zitzen. Zu denen muß man sich aber erst vorkämpfen! Immer wieder stürzt einer ab und rollt über die anderen hinunter. Das macht nichts, man kämpft sich wieder hinauf zur Nahrungsquelle. Die Milch, die Franzi unten gibt, füllen wir ihr oben wieder in rauhen Mengen ein. Geduldig werden die Jungen umsortiert, damit jeder einmal dran kommt, und unermüdlich werden sie abgeschleckt. Da hat sie ordentlich was zu tun, die Franzi!
Jeder, der schon immer ein süßes Hundebaby haben wollte, ist jetzt genau richtig! Denn in Griechenland erwartet die Jungen kein Zuckerschlecken. Gute Hundeeltern, wenn überhaupt, gibt es hier nur selten. Anmeldungen werden gerne entgegengenommen!
Außerdem gibt es jetzt noch einen Blog mit vielen Fotos - das Hundetagebuch - für alle Hundefreunde. http://judithhundetagebuch.blogspot.com




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